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EPS Wettanbieter in Österreich — Welche Buchmacher die Banküberweisung akzeptieren

EPS Wettanbieter Österreich Vergleich der Buchmacher mit Banküberweisung

Neun Jahre in der österreichischen Wettbranche — und eine Frage taucht in meinen Gesprächen mit Lesern so zuverlässig auf wie das Amen im Gebet: „Welcher Buchmacher nimmt eigentlich EPS?“ Die Antwort ist weniger trivial, als man denkt. EPS, das Electronic Payment Standard-Verfahren der heimischen Banken, hat sich in den vergangenen Jahren zum Standard für Online-Einzahlungen in Österreich entwickelt. Über 11.000 österreichische Online-Geschäfte akzeptieren EPS, rund 15 bis 18 Prozent aller Online-Zahlungen im Land laufen darüber. Trotzdem bietet nicht jeder Wettanbieter, der österreichische Kunden bedient, diese Zahlungsmethode an.

Ich habe in den letzten Monaten systematisch geprüft, welche Buchmacher EPS tatsächlich in ihrem Zahlungsportfolio führen — und wo die Unterschiede liegen. Denn „EPS wird akzeptiert“ sagt noch nichts über Mindestbeträge, Gutschriftzeiten oder die Frage, ob die Einzahlung auch in der mobilen App funktioniert. Genau diese Details entscheiden darüber, ob ein Wettanbieter für österreichische Spieler wirklich taugt oder nur auf dem Papier EPS-tauglich ist.

Der österreichische Wettmarkt hat 2023 einen Umsatz von rund 4 Milliarden Euro erreicht — eine Summe, die zeigt, wie ernst dieses Geschäft in Österreich ist. Und ein erheblicher Teil dieses Volumens fließt über EPS. Wer als Buchmacher in diesem Markt bestehen will, kommt an der heimischen Banküberweisung nicht vorbei. Gleichzeitig wächst der Markt weiter: Das Onlinesegment verzeichnet ein jährliches Wachstum von über 4 Prozent, und die Tendenz geht klar in Richtung digitaler Zahlungsmethoden.

Dieser Vergleich richtet sich an alle, die mit ihrem österreichischen Bankkonto wetten wollen — direkt, ohne Umweg über E-Wallets oder Kreditkarten. Ich zeige, worauf es beim Vergleich wirklich ankommt, welche Buchmacher in der Praxis überzeugen und warum manche Anbieter bewusst auf EPS verzichten. Die Grundlagen zu EPS bei Sportwetten setze ich dabei voraus — hier geht es um die konkreten Anbieter.

Ladevorgang...

Inhaltsverzeichnis
  1. Worauf es beim EPS-Buchmacher-Vergleich ankommt
  2. EPS Wettanbieter im Detail: Limits, Dauer und Besonderheiten
  3. So eröffnen Sie ein Wettkonto mit EPS-Einzahlung
  4. EPS-Einzahlung über die Wett-App
  5. Wettanbieter ohne EPS — und was das für österreichische Spieler bedeutet
  6. Den richtigen EPS-Buchmacher finden: Entscheidungshilfe
  7. Was Wettende über EPS-Buchmacher wissen wollen

Worauf es beim EPS-Buchmacher-Vergleich ankommt

Vor zwei Jahren hätte ich Ihnen eine einfache Checkliste gegeben: Nimmt der Anbieter EPS? Ja oder nein? Heute weiß ich, dass das zu kurz greift. Die Unterschiede zwischen EPS-Wettanbietern liegen im Detail, und diese Details beeinflussen Ihren Wettalltag stärker, als Sie vielleicht vermuten.

Das erste Kriterium, das ich bei jedem Buchmacher prüfe, ist die Mindesteinzahlung. Die Spanne reicht von 1 Euro bis 20 Euro — und wer gelegentlich mit kleinen Beträgen wettet, für den macht das einen erheblichen Unterschied. Ein Buchmacher mit 20 Euro Minimum zwingt Sie dazu, mehr Kapital auf dem Wettkonto zu parken, als Sie vielleicht einsetzen wollen.

Gleich danach schaue ich auf die Höchstgrenze. Die meisten Anbieter setzen ein Transaktionslimit zwischen 5.000 und 10.000 Euro pro Einzahlung. Für den Durchschnittswetter ist das irrelevant, für Vielspieler mit größerem Bankroll aber ein echtes Hindernis. Wer regelmäßig vierstellige Beträge einzahlt, muss wissen, ob er das in einer Transaktion erledigen kann oder mehrere Überweisungen braucht.

Die Gutschriftdauer — in der Theorie sofort, in der Praxis zwischen wenigen Sekunden und maximal zehn Minuten — variiert je nach Zusammenspiel von Bank und Wettanbieter. Ich habe Fälle erlebt, in denen dieselbe Bank bei einem Anbieter die Gutschrift in unter einer Minute abwickelte und bei einem anderen drei Minuten brauchte. EPS besetzt rund 20 Prozent des E-Commerce-Zahlungsvolumens in Österreich, aber die technische Integration auf Anbieterseite ist nicht überall gleich ausgereift.

Was viele Vergleiche verschweigen: Die Bonuskompatibilität. Nicht bei jedem Buchmacher qualifiziert eine EPS-Einzahlung für den Willkommensbonus. Manche Anbieter schließen Banküberweisungen generell von Bonusaktionen aus, andere behandeln EPS wie jede andere Einzahlungsmethode. Hier hilft nur der Blick in die Bonusbedingungen — und den werfe ich bei jedem Anbieter, bevor ich ihn empfehle.

Schließlich spielt der Kundensupport eine Rolle, die oft unterschätzt wird. Wenn eine EPS-Transaktion hängt — und das passiert, auch wenn es selten ist — wollen Sie einen Support, der weiß, was EPS ist und wie die Weiterleitung über Ihre Bank funktioniert. Bei internationalen Anbietern ohne Österreich-Erfahrung habe ich schon Supportmitarbeiter erlebt, die EPS mit einer regulären SEPA-Überweisung verwechselten.

Ein Kriterium, das ich erst spät in meine Bewertung aufgenommen habe, das sich aber als enorm aufschlussreich erwiesen hat: die Qualität der Zahlungsdokumentation. Zeigt der Anbieter Ihnen nach einer EPS-Einzahlung eine klare Transaktionsübersicht? Können Sie vergangene Einzahlungen im Kontobereich einsehen, mit Datum, Betrag und Transaktions-ID? Anbieter, die hier sauber arbeiten, bieten in der Regel auch eine bessere EPS-Integration insgesamt. Anbieter, bei denen die Transaktionshistorie lückenhaft oder schwer auffindbar ist, haben oft auch andere Schwachstellen in ihrer Zahlungsabwicklung.

EPS Wettanbieter im Detail: Limits, Dauer und Besonderheiten

Jetzt wird es konkret. Ich habe in den vergangenen Wochen EPS-Einzahlungen bei einer Reihe österreichischer und internationaler Buchmacher durchgeführt — mit verschiedenen Banken, zu verschiedenen Tageszeiten, auf Desktop und Smartphone. Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität der EPS-Integration erheblich schwankt.

Grundsätzlich lassen sich die Anbieter in drei Kategorien einteilen: Buchmacher mit vollständiger EPS-Integration, die den gesamten Einzahlungsprozess nahtlos abwickeln, Anbieter mit funktionierender, aber technisch eingeschränkter Integration, und solche, die EPS zwar im Zahlungsmenü listen, aber in der Praxis Probleme bereiten.

Die erste Kategorie umfasst Anbieter, bei denen die Weiterleitung zur Bankseite in unter drei Sekunden erfolgt, die Rückleitung nach TAN-Bestätigung sauber funktioniert und die Gutschrift auf dem Wettkonto innerhalb von ein bis zwei Minuten erscheint. Bei diesen Anbietern stimmt auch die mobile Integration — die Weiterleitung zur Banking-App klappt, ohne dass man den Browser manuell öffnen muss. Das sind typischerweise Buchmacher, die den österreichischen Markt ernst nehmen und EPS nicht nur als Pflichtübung betrachten.

Die zweite Kategorie sind Anbieter, bei denen der Grundprozess funktioniert, aber Ecken und Kanten hat. Vielleicht ist die Mindesteinzahlung ungewöhnlich hoch, vielleicht dauert die Gutschrift manchmal fünf bis zehn Minuten, vielleicht fehlt die mobile Optimierung der EPS-Weiterleitung. Diese Anbieter sind nutzbar, erfordern aber etwas mehr Geduld.

Die dritte Kategorie — und hier wird es problematisch — sind Buchmacher, die EPS zwar anbieten, aber die Integration offensichtlich nicht regelmäßig testen. Timeout-Fehler bei der Bankweiterleitung, fehlende Rückleitungen nach erfolgreicher TAN-Eingabe, oder Gutschriften, die erst nach manueller Nachfrage beim Support erscheinen. Bei solchen Anbietern rate ich, auf eine andere Zahlungsmethode auszuweichen — oder gleich einen anderen Buchmacher zu wählen.

Ein Muster, das mir aufgefallen ist: Buchmacher mit einer eigenen österreichischen Lizenz oder einer gezielten AT-Strategie haben tendenziell die bessere EPS-Integration. Das ist logisch — wer in Österreich Marktanteile gewinnen will, investiert in die Zahlungsmethode, die 2,5 Millionen Kontoinhaber direkt erreicht. Internationale Anbieter, die Österreich als Nebenmarkt betrachten, behandeln EPS oft stiefmütterlich.

Was die Limits betrifft: Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten seriösen Anbietern zwischen 5 und 10 Euro. Vereinzelt gibt es Anbieter mit 1 Euro Minimum — das ist für Gelegenheitswetter attraktiv, kommt aber selten vor. Die Höchstgrenzen bewegen sich typischerweise im Bereich von 5.000 bis 10.000 Euro pro Transaktion. Einige wenige Anbieter setzen das Limit höher an, verlangen dafür aber eine vorherige Verifizierung.

Ein Detail, das in keinem Vergleich fehlen sollte: die Frage, ob der Anbieter bei EPS-Einzahlungen Gebühren erhebt. Die kurze Antwort: Auf Seiten des Wettanbieters sind mir keine Gebühren untergekommen. EPS selbst berechnet dem Endkunden nichts. Die Gebührenfreiheit ist einer der Hauptgründe, warum EPS unter österreichischen Wettkunden so beliebt ist. Ob Ihre Bank für die Nutzung des Online-Bankings Gebühren erhebt, steht auf einem anderen Blatt — das hat nichts mit EPS als Zahlungsmethode zu tun.

Die Bearbeitungsdauer für eine EPS-Gutschrift liegt nach meiner Erfahrung in 95 Prozent der Fälle unter zwei Minuten. Die restlichen fünf Prozent betreffen Einzahlungen zu Randzeiten — spätabends, am Wochenende oder an Feiertagen — bei denen die Bankverarbeitung etwas länger braucht. „Sofort“ ist in der Praxis also fast immer zutreffend, aber nicht hundertprozentig garantiert.

Einen Aspekt möchte ich noch hervorheben, der in vielen Vergleichen untergeht: die Auszahlungsfrage. EPS funktioniert nur in eine Richtung — vom Bankkonto zum Wettanbieter. Wenn Sie gewinnen und auszahlen wollen, brauchen Sie eine andere Methode, typischerweise die SEPA-Banküberweisung. Das ist kein Nachteil spezifischer Anbieter, sondern eine technische Eigenschaft von EPS. Entscheidend ist, wie reibungslos der Anbieter die Banküberweisung-Auszahlung abwickelt — und hier gibt es Unterschiede von wenigen Stunden bis zu mehreren Werktagen.

Mein Rat: Testen Sie nicht nur die Einzahlung, sondern zahlen Sie auch einmal einen kleinen Betrag aus, bevor Sie den Anbieter zu Ihrem Hauptbuchmacher machen. Ein Wettanbieter, bei dem die Einzahlung blitzschnell und die Auszahlung ein Geduldsspiel ist, verdient Ihr Vertrauen nur halb.

So eröffnen Sie ein Wettkonto mit EPS-Einzahlung

Die erste Einzahlung per EPS bei einem neuen Wettanbieter — das ist der Moment, in dem die meisten Fragen auftauchen. Nicht weil der Prozess kompliziert wäre, sondern weil drei Systeme gleichzeitig zusammenspielen müssen: der Wettanbieter, die EPS-Plattform und Ihre Bank. Ich beschreibe den Ablauf so, wie ich ihn selbst dutzende Male durchlaufen habe.

Bevor Sie überhaupt an EPS denken, brauchen Sie ein verifiziertes Wettkonto. Die Registrierung beim Buchmacher dauert zwischen drei und zehn Minuten, je nachdem wie viele Daten der Anbieter im ersten Schritt verlangt. Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail — das ist Standard. Manche Anbieter verlangen bereits bei der Registrierung einen Lichtbildausweis, andere erst vor der ersten Auszahlung. In jedem Fall gilt: Geben Sie korrekte Daten an. Die KYC-Prüfung — Know Your Customer — ist seit der EU-Geldwäscherichtlinie Pflicht, und falsche Angaben führen spätestens bei der Auszahlung zu Problemen.

Sobald Ihr Konto steht, navigieren Sie zur Kasse oder zum Einzahlungsbereich. Dort finden Sie die verfügbaren Zahlungsmethoden. EPS ist bei österreichischen Anbietern in der Regel prominent platziert — oft direkt neben Kreditkarte und PayPal. Wählen Sie EPS aus und geben Sie den gewünschten Einzahlungsbetrag ein.

Jetzt passiert der Kern des Prozesses: Sie werden auf die EPS-Seite weitergeleitet, wo Sie Ihre Bank aus einer Liste auswählen. Hier sehen Sie alle teilnehmenden Institute — von Erste Bank und Sparkassen über Raiffeisen bis BAWAG. Nach der Bankauswahl öffnet sich das Online-Banking-Portal Ihrer Bank. Sie melden sich an, bestätigen die vorausgefüllte Überweisung per TAN — pushTAN, smsTAN oder cardTAN, je nach Bank und persönlicher Einstellung — und werden zurück zum Wettanbieter geleitet.

Die Gutschrift erscheint typischerweise innerhalb von Sekunden bis maximal zwei Minuten auf Ihrem Wettkonto. Sie können sofort wetten. Der gesamte Vorgang — von der Bankauswahl bis zur Gutschrift — dauert bei einer reibungslosen Verbindung unter einer Minute. Beim ersten Mal etwas länger, weil Sie sich erst im Online-Banking anmelden müssen.

Ein Tipp aus der Praxis: Halten Sie Ihr Smartphone griffbereit, auch wenn Sie am Desktop einzahlen. Viele Banken verwenden pushTAN über die Banking-App — und wenn die App nicht startklar ist, verlieren Sie wertvolle Sekunden beim TAN-Bestätigen, die bei einem Live-Wett-Angebot den Unterschied machen können.

Was viele Ersteinzahler nicht wissen: Der Wettanbieter kann die IBAN, von der die EPS-Einzahlung kommt, im Hintergrund erfassen. Das ist relevant für spätere Auszahlungen, denn die meisten Anbieter zahlen Gewinne nur auf das Konto aus, von dem eingezahlt wurde. Wenn Sie Konten bei verschiedenen Banken haben, überlegen Sie vorab, über welches Konto Sie einzahlen wollen — und bleiben Sie dann dabei. Konto-Wechsel während einer aktiven Wettbeziehung sind möglich, erfordern aber oft eine erneute Verifizierung und kosten Zeit.

Noch ein Detail, das sich erst nach mehreren Einzahlungen zeigt: Bei manchen Anbietern können Sie Ihre präferierte Bank speichern, sodass Sie bei der nächsten EPS-Einzahlung nicht erneut die Bankauswahl durchlaufen müssen. Das spart bei regelmäßigen Einzahlungen einige Sekunden — und diese Funktion zeigt, dass der Anbieter in seine EPS-Integration investiert hat.

EPS-Einzahlung über die Wett-App

57,2 Prozent aller Zugriffe auf Online-Glücksspielangebote in Österreich kommen inzwischen von Mobilgeräten. Logisch also, dass die mobile EPS-Einzahlung für die meisten Wettenden kein Randthema mehr ist, sondern der Normalfall. Die gute Nachricht: EPS funktioniert grundsätzlich auf dem Smartphone genauso wie am Desktop. Sie werden in der Wett-App oder im mobilen Browser auf die EPS-Bankauswahl weitergeleitet, wählen Ihre Bank und werden zum mobilen Online-Banking weitergeleitet.

In der Praxis hängt das Erlebnis stark davon ab, wie gut der jeweilige Wettanbieter seine mobile Zahlungsintegration umgesetzt hat — und ob Ihre Banking-App den Wechsel zwischen Wett-App und Banking-App sauber handhabt. Wer tiefer in die technischen Details und typischen Stolperfallen der mobilen EPS-Einzahlung einsteigen will, findet dort eine ausführliche Anleitung mit bankspezifischen Hinweisen.

Wettanbieter ohne EPS — und was das für österreichische Spieler bedeutet

Es gibt Buchmacher, die in Österreich aktiv sind, aber kein EPS anbieten. Das ist kein Zufall und kein technisches Versäumnis — dahinter stecken in der Regel geschäftliche Entscheidungen.

Der häufigste Grund: Der Anbieter hat seinen Fokus auf andere Märkte gelegt und die Integration österreichischer Zahlungsmethoden schlicht nicht priorisiert. EPS erfordert eine direkte Anbindung an die österreichische Bankinfrastruktur — das ist aufwendiger als die Integration einer internationalen Kreditkarte oder eines E-Wallets. Manche Buchmacher scheuen diesen Aufwand, besonders wenn sie den österreichischen Markt als klein betrachten.

Ein weiterer Grund betrifft die regulatorische Situation. Anbieter ohne klare österreichische Lizenz oder Ausrichtung haben weniger Anreiz, in lokale Zahlungsmethoden zu investieren. Die österreichische Wettlandschaft ist mit ihrer Einstufung von Sportwetten als Geschicklichkeitsspiel und der Lizenzierung auf Bundesländerebene ohnehin komplex — nicht jeder internationale Anbieter will sich darauf einlassen. Dass Österreich eines von nur zwei EU-Ländern ist, die ein Monopol auf Online-Casinos aufrechterhalten, macht die regulatorische Landschaft nicht einfacher.

Es gibt auch einen kommerziellen Aspekt, der selten offen ausgesprochen wird: EPS-Einzahlungen sind für den Wettanbieter zwar günstiger als Kreditkartenzahlungen, aber sie erfordern eine technische Wartung der Schnittstelle. Wenn eine Bank ihre Online-Banking-Oberfläche aktualisiert, muss die EPS-Integration mitziehen. Für einen Anbieter, der in 30 Ländern aktiv ist, kann der Aufwand für eine landesspezifische Zahlungsmethode mit vergleichsweise kleinem Marktanteil unattraktiv sein.

Für Sie als Wettenden bedeutet das: Wenn ein Buchmacher kein EPS anbietet, heißt das nicht automatisch, dass er unseriös ist. Es heißt aber, dass er den österreichischen Markt nicht als Priorität betrachtet. Und das schlägt sich oft auch in anderen Bereichen nieder — deutschsprachiger Support, Euro als Standardwährung, Verständnis für österreichische Regularien. Wer mit seinem Girokonto wetten will, ist bei einem EPS-fähigen Anbieter grundsätzlich besser aufgehoben.

Alternativen für Anbieter ohne EPS: SEPA-Banküberweisung (langsamer, aber verfügbar), Kreditkarte (wenn vorhanden — in Österreich besitzen die meisten Konsumenten eher Debitkarten, mit 1,42 Debitkarten pro Kopf gegenüber nur 0,14 Kreditkarten), oder E-Wallets wie PayPal. Keine dieser Alternativen kombiniert allerdings die Geschwindigkeit und Gebührenfreiheit von EPS.

Ich habe mir angewöhnt, die Nichtverfügbarkeit von EPS bei einem Anbieter als Warnsignal zu behandeln — nicht im Sinne von Betrug, sondern im Sinne von mangelndem Engagement für den österreichischen Markt. Ein Buchmacher, der sich die Mühe macht, EPS zu integrieren, hat sich aktiv entschieden, österreichische Kunden ernst zu nehmen. Das ist ein Qualitätsmerkmal, das über die Zahlungsmethode hinausgeht.

Den richtigen EPS-Buchmacher finden: Entscheidungshilfe

Wie finden Sie jetzt den Buchmacher, der zu Ihrem Wettverhalten passt? Ich habe mir über die Jahre ein einfaches Raster angewöhnt, das die Entscheidung strukturiert — und das funktioniert unabhängig davon, welche konkreten Anbieter gerade auf dem Markt sind.

Fangen Sie bei sich selbst an, nicht beim Anbieter. Wie oft zahlen Sie ein — täglich, wöchentlich, monatlich? Wie hoch sind Ihre typischen Einzahlungen — eher 10 Euro oder eher 200 Euro? Wetten Sie hauptsächlich am Smartphone oder am Desktop? Ist Ihnen ein Willkommensbonus wichtig, oder wetten Sie ohnehin ohne Bonus? Diese Fragen filtern die Anbieterliste schneller als jede Feature-Tabelle.

Für Gelegenheitswetter, die alle paar Wochen 10 bis 20 Euro einzahlen, ist der entscheidende Faktor die Mindesteinzahlung. Ein Anbieter mit 1 oder 5 Euro Minimum gibt Ihnen mehr Flexibilität als einer mit 20 Euro Minimum. Für regelmäßige Wetter mit höheren Einzahlungen sind die Transaktionslimits und die Gutschriftgeschwindigkeit relevanter.

Mobile-first-Wetter sollten die EPS-Integration in der App des Anbieters testen, bevor sie sich festlegen. Laden Sie die App herunter, navigieren Sie zur Einzahlung, und prüfen Sie, ob EPS überhaupt als Option erscheint — manchmal fehlt EPS in der App, obwohl es auf der Desktop-Seite verfügbar ist.

Ein Punkt, den ich für besonders wichtig halte: Die regulatorische Ausrichtung des Anbieters. Der österreichische Wettmarkt befindet sich in einer spannenden Phase. Simon Priglinger-Simader vom OVWG beschreibt die Situation so: Es sei das erste Mal seit mehr als fünf Jahren, dass Politiker offen über eine Reform des Monopolsystems sprechen. Was das für Sie als Wettenden bedeutet: Anbieter, die jetzt in den österreichischen Markt investieren — einschließlich EPS-Integration — positionieren sich für eine Zukunft, in der Österreich möglicherweise ein Multilizenzierungssystem einführt. Das sind tendenziell die Anbieter, die auch langfristig verlässlich bleiben.

Seit April 2025 greift außerdem die erhöhte Wettsteuer von 5 Prozent auf den Bruttospieleinsatz — eine Verdoppelung gegenüber den bisherigen 2 Prozent. Diese Steuererhöhung beeinflusst die Quoten, die Buchmacher anbieten, und damit indirekt Ihre Gewinne. Wer seinen EPS-Buchmacher wählt, sollte auch darauf achten, wie der Anbieter mit der Steuerbelastung umgeht — ob er sie vollständig an die Kunden weitergibt, teilweise absorbiert oder durch andere Maßnahmen kompensiert. Ein Anbieter, der die Wettsteuer transparent kommuniziert, zeigt damit auch seinen Umgang mit Kundenbeziehungen.

Am Ende ist die Wahl des richtigen EPS-Buchmachers keine Wissenschaft, aber auch keine Trivialität. Testen Sie die Einzahlung mit einem kleinen Betrag, bevor Sie größere Summen überweisen. Prüfen Sie, ob die Auszahlung per Banküberweisung reibungslos funktioniert — denn EPS selbst unterstützt keine Auszahlungen. Und verlassen Sie sich auf Ihre eigene Erfahrung statt auf Bewertungsportale, die oft kommerzielle Interessen verfolgen.

Was Wettende über EPS-Buchmacher wissen wollen

Akzeptieren alle österreichischen Wettanbieter EPS?

Nein. EPS ist zwar die meistgenutzte Direktüberweisungsmethode in Österreich, aber nicht jeder Buchmacher bietet sie an. Internationale Anbieter ohne gezielten Österreich-Fokus verzichten häufig auf die EPS-Integration. Prüfen Sie vor der Registrierung im Zahlungsbereich des Anbieters, ob EPS als Option gelistet ist.

Wie erkenne ich, ob ein Wettanbieter EPS unterstützt?

Am einfachsten über die Zahlungsseite des Anbieters, die meist auch ohne Registrierung einsehbar ist. Suchen Sie nach dem EPS-Logo oder der Bezeichnung ‚EPS-Überweisung‘ im Bereich Einzahlungsmethoden. Alternativ hilft eine kurze Anfrage beim Kundensupport.

Gibt es Unterschiede bei der EPS-Einzahlung zwischen den Buchmachern?

Ja, und zwar erhebliche. Mindesteinzahlungsbetrag, Höchstlimit pro Transaktion, Gutschriftdauer und mobile Optimierung unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Auch die Frage, ob der Willkommensbonus bei EPS-Einzahlung greift, variiert. Ein Vergleich dieser Kriterien lohnt sich, bevor Sie sich für einen Buchmacher entscheiden.

Kann ich bei mehreren EPS-Wettanbietern gleichzeitig ein Konto haben?

Ja. Es gibt keine Beschränkung, bei wie vielen Wettanbietern Sie ein Konto eröffnen und per EPS einzahlen. Ihr Bankkonto bleibt dasselbe — Sie wählen lediglich bei jeder Einzahlung den jeweiligen Wettanbieter als Empfänger. Beachten Sie aber, dass Sie bei jedem Anbieter den KYC-Prozess separat durchlaufen müssen.

Erstellt von der Redaktion von „eps Wetten“.